Am 13. und 14. August 2026 durften wir die Beratende Kommission des Rheinunternehmens (BKRU) zu einer zweitägigen Fachexkursion am Lech begrüßen. Ziel der Exkursion war es, einen praxisnahen Einblick in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung und zum Schutz des Flussraums sowie in verschiedene Aspekte des Hochwasserschutzes und des Gewässermanagements zu geben.
Im Mittelpunkt standen dabei verschiedene Projekte und Maßnahmen des LIFE Lech. In Grießau konnten wir Revitalisierungsmaßnahmen und die Entwicklung dynamischer Flusslebensräume direkt vor Ort besichtigen. Dabei sorgt derzeit nicht nur die natürliche Flussdynamik für Veränderungen: Auch der Biber ist am Lech ausgesprochen aktiv und setzt mit seinen Bauwerken eigene Akzente im Flussraum. Weitere Stationen führten uns zur Hängebrücke in Forchach, zur Geschiebefalle Hornberg sowie zum Hochwasserschutzprojekt in Reutte-Lüß. Dabei wurden unterschiedliche Fragestellungen rund um Flussrevitalisierung, Geschiebemanagement, Gewässerunterhalt und Hochwasserschutz thematisiert und anhand konkreter Projekte vor Ort diskutiert.
Neben den fachlichen Einblicken bot die Exkursion vor allem Gelegenheit für einen offenen und interessanten Austausch über die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Flussraumentwicklung. Der direkte Austausch vor Ort und die Diskussion unterschiedlicher Erfahrungen und Perspektiven waren dabei besonders wertvoll.
Wir bedanken uns bei der Beratenden Kommission des Rheinunternehmens für den Besuch und den interessanten fachlichen Austausch und freuen uns über die Möglichkeit, Erfahrungen und Projekte am Lech vorstellen zu dürfen.
"Die Exkursion an den Lech war für uns ein besonderes Erlebnis. Die Referenten vermittelten die Inhalte mit grosser Fachkompetenz, Leidenschaft und langjähriger Praxiserfahrung. Es war deutlich spürbar, wie viel Engagement und Herzblut hinter den vorgestellten Projekten steckt. Die einzigartige Flusslandschaft mit ihrer beeindruckenden Ausdehnung und ihrem hohen ökologischen Wert hat uns sehr beeindruckt."
(c) Sandra Schallhart